- 29.01.2026Skifreizeit des Bereichs Wirtschaft und Verwaltung

Auch in diesem Jahr hat wieder die traditionelle Skifreizeit des Wirtschaftsbereichs stattgefunden. Der Bus brachte die rund 52 Personen sicher ins schöne Inzell nach Bayern.
Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 11 des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft und Verwaltung aus Haltern am See sowie die angehenden Kaufmännischen As-sistenten und Assistentinnen, ebenfalls Klasse 11, wurden von den Klassenlehr-kräften Frau Bleker, Herrn Irmscher, Herrn Schulte-Nölle sowie den Skischullehrkräften des Berufskollegs Frau Diebels, Frau Ollas und Herrn Spevak begleitet.
Das Skigebiet Winklmoosalm-Steinplatte bietet für jedes Können genügend Ab-wechslung. So lernte die große Anfängergruppe mit den Skilehrern zunächst auf den sanfteren Pisten die Basics des Skifahrens, während die Fortgeschrittenen und Experten bereits die anspruchsvolleren Pisten der Steinplatte auf der österreichi-schen Seite erkundeten. Auch das Wetter spielte mit und bescherte den Ski- und Schneebegeisterten viel Schnee mit ausgiebig Sonnenschein und blauem Himmel.
Neben dem Skifahren hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit sich abends beim Kegeln in der Unterkunft in Inzell besser kennenzulernen.
Für die Anfänger und fortgeschrittenen Skifahrer stand ein einhelliges Fazit fest: Die Skifreizeit 2026 der Wirtschaftsklassen aus Haltern am See war ein unvergessliches Erlebnis! Vielen Dank für die tolle Organisation!
- 11.01.2026Montag, 12.01.2026 Distanzunterricht
Das Ministerium für Bildung und Schule hat aufgrund der Unwetterwarnung (Glatteis) entschieden, dass morgen (Montag, 12. Januar) kein Unterricht in Präsenz stattfindet. Stattdessen wird der Unterricht in Distanzform (wie im November bei uns trainiert) stattfinden.
- 05.12.2025Workshop von „Zweitzeugen e.V.“ in Dortmund

Die Schülerinnen und Schüler der W-BF2h sind gemeinsam mit Fachlehrerin Frau Burnic in der vergangenen Woche bei einem Workshop von „Zweitzeugen e.V“ im Lernzentrum des BVB in Dortmund zu Zweitzeugen von Gerhard Baader, einem Überlebenden des Holocaust geworden. Sie haben nicht nur seine Geschichte kennengelernt, sondern sich auch damit auseinandergesetzt, wie man Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus begegnen kann. Anschließend gab es eine Stadiontour, die von ehrenamtlichen Mitarbeitenden des BVB durchgeführt wurde.
Ein ereignisreicher Tag!
- 03.11.2025Berufsmesse hilft jungen Leuten bei der Jobauswahl

Rund 1.500 Interessierte zog es in das Marler Berufskolleg
Wohin soll es beruflich gehen? Die Berufsorientierungsmesse in Marl gab Schülerinnen und Schülern am Freitag (31.10.) einen ersten Einblick in die vielfältige Welt der Berufe. Rund 1.500 interessierte junge Leute zog es ins Hans-Böckler-Berufskolleg.
Ziel der Berufsorientierungsmesse ist es, junge Marlerinnen und Marler in der Übergangsphase zwischen Schule und Berufsleben zu begleiten. Von 8 bis 13 Uhr konnten sich die interessierten Jugendlichen an den Ständen und in spannenden Workshops umfassend rund um das Thema Berufswahl informieren und ausprobieren. Knapp 55 Betriebe, Hochschulen, Innungen und andere Arbeitgeber aus der Region waren vor Ort und stellten ihr Ausbildungsangebot vor. Die Workshops befassten sich mit interessanten Themen wie beispielsweise dem Dualem Studium, Wirtschaft, Automatisierungstechnik, Photoshop, Kindererziehung oder Gesundheit.
1.500 Interessierte
Die Angebote der großen Berufsorientierungsmesse, die in Kooperation zwischen der Stadt Marl, dem Hans-Böckler-Berufskolleg, der Agentur für Arbeit und dem Dialogforum Vest auf die Beine gestellt wurde, lockte knapp 1.500 Schülerinnen und Schüler an. So warteten vielfältige Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten darauf, entdeckt zu werden. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Handel, Handwerk, der Dienstleistungsbranche, Pflege und der Industrie standen dabei Rede und Antwort. Auch die Stadtverwaltung Marl informierte über ihre vielfältigen Ausbildungsangebote.
Professionelles Filmstudio
Ein besonderes Projekt stellte das Film- und Medienteam, bestehend aus angehenden gestaltungstechnischen Assistenten und Assistentinnen vor: Sie betrieben ein professionelles TV-Aufnahmestudio, in dem sich Vertreter der Betriebe und Innungen zu einem Interview mit Schulleiter Wolfgang Großer einfanden. Unter der Leitung von Lehrer Mattis Timnik organisierten die Berufsschülerinnen und -schüler die Aufnahme an Ton-Mischpult und Kamera.
M+E-Truck der Metall- und Elektrotechnik
„Alles in allem war die Messe ein voller Erfolg“, resümierte Schulleiter Wolfgang Großer. „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und die Ausstellenden zeigten sich zufrieden. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr der M+E-Truck, der vor der Rundsporthalle stand und in dem Workshops zur Metall- und Elektrotechnik stattfanden.“
- 10.10.2025„Hänsel und Gretel“ - Projektwoche im Grünen

Märchenhaftes Theater im Grünen – Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger verzaubern mit „Hänsel und Gretel“
Wenn sich Hänsel und Gretel im Unterholz verirren, ein Knusperhäuschen im Wald steht und Hexen plötzlich ganz sympathisch wirken, dann ist klar: Es war wieder Projektwoche am Hans-Böckler-Berufskolleg!
Die Oberstufenklasse der angehenden Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger hat im Forsthaus Haidberg eine ganze Woche lang an ihrem eigenen Märchenprojekt gearbeitet – und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Unter der Leitung von Nadja Cyrol und Tim Hinsken entstand ein Outdoor-Theaterstück zu „Hänsel und Gretel“, das nicht nur kreativ, sondern auch wetterfest war.
Das Drehbuch? Selbst geschrieben.
Die Kostüme? Selbst entworfen.
Das Bühnenbild? Natürlich ebenfalls selbst gebaut – mit viel Fantasie, Farbe und ein bisschen Glitzer.
Als Publikum durfte sich die 2. Klasse der Haard-Johannes-Grundschule freuen, die mit großen Augen dem Spiel folgte und am Ende etwas Süßes vom Knusperhäuschen naschen durften.
„Unsere Schülerinnen und Schüler haben das großartig gemacht – mit Herz, Engagement und ganz viel Humor“, lobten die Lehrkräfte Cyrol und Hinsken. „Wir sind wirklich stolz auf diese Leistung.“
Ein märchenhafter Schultag im Wald – der zeigte, dass Pädagogik, Kreativität und Teamgeist manchmal die beste Zauberformel sind.
Bild: Klasse S-KIOa
- 01.10.2025Workshop der Talenttage Ruhr

Am Mittwoch, 01.10. besuchten Schülerinnen und Schüler der Hasselbrinkschule Bochum im Rahmen der Talenttage Ruhr einen BNE-Workshop zum Thema "Pflanzenfarbe selbst herstellen". Innerhalb des WS produzierten die TN selbstwirksam verschiedene Pflanzenfarben und gestalteten im Anschluss damit eigene Federmäppchen und Lesezeichen. Beim gemeinsamen Tun erforschten sie experimentell mithilfe von Rotkohlsaft als pH-Indikator die Entstehung unterschiedlicher Pflanzenfarben. Auch lernten sie die Idee der global agierenden Netzwerkinitiative sevengardens für nachhaltiges Leben und Arbeiten näher kennen und konnten sich über ein Zertifikat als sevengardens-Dialoger freuen. Stolz auf ihre Kunstwerke ging es im Anschluss wieder zurück in ihre Heimatstadt Bochum.
Dieser BNE-Workshop ist ebenfalls ein Angebot für alle interessierten Lehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler und über Chemkom buchbar.
Ansprechpartnerinnen:
Dr. Anke Siebrecht (anke.siebrecht@hbbk-marl.de) oder direkt über die WS-Leitung Birgit Kottmann (birgit.kottmann@hbbk-marl.de)
- 09.09.2025Exkursion zum Kunstpalast Düsseldorf

Im Rahmen der Einführungstage unternahmen rund 80 Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums für Gestaltung sowie die Klassen der Fachhochschulreife für Druck- und Medientechnik vom Hans-Böckler-Berufskolleg gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften eine Exkursion nach Düsseldorf.
Für die Gruppe ging es in den Kunstpalast, wo die Ausstellung „Alles ist Kunst – von Aldi bis Rubens“ besichtigt wurde. Die Schüler hatten Gelegenheit, sich intensiv mit den Werken auseinanderzusetzen und einen lebendigen Einblick in verschiedene Kunstformen und Epochen zu erhalten. Besonders spannend waren die kleinen Türen, hinter denen sich jeweils unterschiedliche Kunst-Installationen verbargen und so zum Entdecken und Staunen einluden.
Die Kunst-Leistungskurs Schülerinnen und Schüler bearbeiteten zudem verschiedene Aufgaben. Sie erhielten unter anderem die Aufgabe, sich ein Kunstwerk auszusuchen und ein Drittel davon zeichnerisch umzusetzen – eine kreative Herausforderung, die viele neue Perspektiven auf die ausgestellten Werke eröffnete.
Die Exkursion bildete einen gelungenen Auftakt des neuen Schuljahres, der allen die Möglichkeit bot, Kunst hautnah vor Ort im Museum Kunstpalast zu erleben. „Es war ein interessanter und vielfältiger Start ins neue Schuljahr“, so das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
- 10.07.2025Besuch im Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein

Sehenswert
das war die einhellige Meinung der Gestaltungstechnischen Assistent:innen über die Ausstellung der Fotografien von Ruth Hallersleben im Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein.
Die Ausstellung zeigt Werke aus den Bereichen Industrie, Architektur, Landschaft, Porträt, Reise und Werbung. Bemerkenswert fanden die Schüler:innen die starke Inszenierung der Bilder, vor allem derer, die die Auftragsfotografin für die Nazis anfertigte.
Beeindruckend die Bilder des Wiederaufbaus des Kölner Doms. „Das fühlt sich nach Heimat an“ meinte die Klasse bei Betrachtung eines idyllischen Bildes aus einer Werkssiedlung oder einer Werbeaufnahme einer Rasen mähenden blonden Frau mit knallrotem Petticoatkleid. Stereotype und Idealbildnisse einer Zeit, die heute so nicht mehr denkbar wären und deshalb nachdenklich machen.
Hallersleben selbst ist direkt am Eingang zu sehen: in kittelähnlichem Kleidungsstück und mit Trillerpfeife, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Unsere hat sie.
Noch bis zum 24.08.2025 auf Zollverein in Essen, der Eintritt für Schüler:innen und Student:innen ist kostenlos.
- 09.07.2025Sadakos Kraniche für eine atomwaffenfreie Welt

In diesem Jahr jährt sich zum 80. Mal der Atombombenabwurf auf das japanische Hiroshima.
Zu diesem Anlass hat der Bereich S&E an der Aktion „Für eine Welt ohne Atomwaffen“ vom Bündnis für eine atomwaffenfreie Welt teilgenommen. Es sollten möglichst viele Origami-Kraniche gebastelt werden. Diese werden nun zum 80. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Hiroshima zur Gedenkveranstaltung in die Stadt gebracht. Damit soll gegen die bestehende Gefahr durch Atomwaffen und für eine Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrages protestiert werden.
Koordiniert wurde die Aktion von Katrin Korte. Etliche Klassen unserer Schule haben sich daran beteiligt.
- 07.07.2025Ethnospiele und Diskriminierung

Ein Blick auf gesellschaftliche Grenzen
Eine Reise nach Indien unternahmen die Schülerinnen und Schüler der N-A12 am vergangenen Mittwoch zusammen mit ihrem Lehrer Oliver Paus. Unter der Leitung von Dr. Malte Sandmann vom „Eine Welt Netz NRW“ lernten die Teilnehmer die geschichtliche Entstehung des indischen Nationalsports „Kho Kho“ kennen, bis sie es schließlich selbst ausprobieren durften.
Das über 2000 Jahre alte Spiel sei sogar schon im indischen Heldenepos Mahabharata erwähnt worden, motivierte Sandmann die Klasse. Ursprünglich sei es die Inszenierung einer tatsächlich stattgefunden Schlacht zwischen zwei indischen Königreichen gewesen, die die Menschen bewegt habe, das Spiel zu entwickeln.
Eine Mannschaft simuliert in dem Spiel die Pferdewagen aus der Schlacht, die andere die Fußtruppen. Die zahlenmäßig überlegenen Pferdewagen (Fänger) sind in ihrer Bewegungsfreiheit durch Regeln stark eingeschränkt, während die flinken und wendigen Fußtruppen ihnen leicht entkommen können. Nur durch taktische Kniffe und gutes Teamwork kann es schließlich gelingen, alle drei Läufer zu fangen und damit die Spielrunde möglichst schnell zu beenden. Denn das Ziel des Spiels ist es, die Läufer der anderen Mannschaft schneller zu fangen, als die eigenen von der anderen Mannschaft gefangen worden sind. Es geht also um die bessere Zeit.
Im zweiten Workshop erlebten die Schülerinnen und Schüler, welche Arten von Diskriminierung es gibt, etwa aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der Herkunft oder einer Behinderung. Beim „Tuchball“ wurden die Teilnehmer ähnlichen Ausgrenzungserfahrungen ausgesetzt: So durfte ein Spieler keinen Wortbeitrag leisten bei der taktischen Besprechung, eine andere Spielerin nur eine Hand benutzen.
Hier war es das Ziel, mit einem Tuch und den vorhandenen Handicaps als Team einen Ball über ein Hindernis zu bekommen. Dieses Ziel wurde erst erreicht, als in einer zweiten Runde eine freie und gleiche Gesellschaft simuliert wurde, in der alle Gruppenmitglieder gleichberechtigt waren und sich einsetzen durften, wie sie wollten. In der abschließenden Reflexionsrunde wurde deutlich, dass das Experiment funktioniert hat.
Den Schülerinnen und Schülern wurde durch den Rollen- und Perspektivwechsel vor Augen geführt, dass es nur im Miteinander geht – mit Respekt und Toleranz für Menschen mit anderen Bedürfnissen, Eigenschaften und Merkmalen.